Modulare Werkbank – Vorplanung

Projekt: Modulare Werkbank

Teil 1: Planung, Planung, Planung

Was bisher geschah…

Ich weiß, dass ich eine Werkbank brauche haben will.  Die Lösung, „Zwei Platten auf Böcken“ tut es zwar irgendwie, praktisch ist aber anders.

Aus Platzmangel und wegen Mehrfachnutzung des Werkstatt-Raumes muss eine flexible und mobile Lösung her. Grober Plan bis jetzt; drei bis vier 80 x 60 cm große Werkbänke auf Rollen, die sich bei Bedarf untereinander verbinden lassen. Eine Bank, wird reine Werkbank mit Spannmöglichkeiten, eine weitere wird zum Sägetisch, später noch eine zum Frästisch und so weiter. Durch unterschiedliches Zusammenstellen der Tische, bekomme ich, wieder je nach Bedarf, eine Bank in unterschiedlichen Dimensionen.

Plan
Mal so, mal so…

Fakten:

  • Fakt 1: Die Konstruktion soll so simpel als nur irgend möglich sein.
  • Fakt 2: Wenn ich mehrere Tische, bei Bedarf zusammen setzen will, sollten sie alle die gleiche Größe haben und die Grundkonstruktion der einzelnen Tische sollte ex equo sein.
  • Fakt 3: Zu groß ist doof, zu klein sowieso. Also 80 x 60 Zentimeter bei 90 Zentimeter Höhe.
  • Fakt 4: Die Dinger brauchen Räder. Jeweils zwei davon mit Bremsen.
  • Fakt 5: Ich brauche irgendwelche Verbindungselemente.

Grundkonstruktion:

Relativ klar ist mir die Unterkonstruktion. Einfach ein paar Fichte oder Kiefer Kanthölzer zusammengedengelt und mit einer Platte versehen. Eine zweite Platte zur Versteifung, Räder unten dran und fertig. Teile dieser Konstruktion habe ich mir beim Tüftler abgeschaut. Er hat auch ein tolles Video vom Zusammenbau bei Youtube eingestellt. Unbedingt empfehlenswert.

Unklar ist mir noch die Größe der Räder. 100 oder 50mm Rad-Durchmesser? Oder irgendwas dazwischen? In meiner Planung habe ich erstmal eine Doppelrolle mit 50mm  angenommen. Mal schauen…

Zeichnung des Basis-Tischs
Zeichnung der Grundkonstruktion

Wie Du siehst, eine total einfache Konstruktion. Geplant sind Kanthölzer 74 x 74mm und 20mm MDF als Platte. Die Materialien kann ich einfach aus dem nächsten Baumarkt holen. Die obere Platte kann von Tisch zu Tisch variieren (z.B. Siebdruckplatte beim Frästisch), die untere wird immer aus MDF bestehen. Alles wird verschraubt und nicht verleimt. So kann ich später bei Bedarf Teile, wie zum Beispiel die Platte, austauschen.

Warum 20mm MDF? Sollte meines Erachtens nach bei den kleinen Maßen des Tisches stabil genug sein. Und wenn ich 20mm Spannlöcher bohre, was bei der reinen Werkbank definitiv geplant ist, passen die Festool Spannvorrichtungen noch durch. Bei einer stärkeren Platte könnte das mit den Zwingen knapp werden.

Zeichnung des Verbinders
der Verbinder für untenrum…

Wenn Du Dir das obere Bild der Zeichnung genau anschaust, siehst Du in der unteren Platte Löcher. Das werden die Aufnahmen für die Verbinder. Auch die werden ganz simpel zusammengestrickt. Eine Platte mit vier Stiften und mittig aufgedoppelter Plattenstärke als Abstandshalter. Das wird reichen, um die Tische untenrum zusammen zu halten. Oben mach in dann an die Schürzen schlicht eine Federklemme ran.

Federklemmen
der Verbinder für obenrum

Wie weiter?

Als nächstes werde ich die Feinplanung für den ersten Tisch machen. Das wird eine reine Werkbank mit 20mm Spannlöchern werden.

Teil 2: Die Planung der Werkbank erster Teil

zurück zur Projektübersicht Modulare Werkbank

 

2 Gedanken zu „Modulare Werkbank – Vorplanung

Schreibe einen Kommentar